Klimastammtisch – Nachlese (2)

Im zweiten Teil der Nachlese zum Klimastammtisch vom 19. April 2022 beschäftigen wir uns mit den Erfahrungsberichten:

PV-Anlage mit Batteriespeicher von Josef Winter (BJ 2020)

  • 8 kWp-Wechselrichter Fronius Gen24
  • 10 kWp-Modulfläche (370 Watt je Modul, mit „Tigo“ Einzelmodul-Optimierung)
  • 11 kW-Batteriespeicher BYD
  • Enwitec-Umschaltbox für Inselbetrieb (Blackout-Schutz)

Stromproduktion 2021:

Stromverbrauch 2021:

Heizungstausch Gas-Brenner auf Wärmepumpe mit Tiefensonde

  • Gas-Brenner 15 kW (Bj 1998)
    • ~25.000 kWh Gasverbrauch
  • IDM-Wärmepumpe 16 kW
    • ~4500-5000 kWh Strom
  • 2 x 125 m Tiefensonde
  • Neue Wärmezentrale erforderlich

Förderung für den Heizungstausch: in Summe 6.700 Euro (von Bund und Land OÖ). Die Förderung muss getrennt beantragt werden, es werden zum Teil unterschiedliche Dinge abgefragt. Bei der Förderung des Landes OÖ wird nach einem Beratungsprotokoll des Energiesparverbandes gefragt.

Wärmemenge für Heizen und Warmwasserbereitung
Jahresübersicht der Stromnutzung laut Wärmepumpe

Der Wirkungsgrad der Wärmepumpe beträgt rund 1 : 5, dh. für 1 kWh Strom werden rund 5 kW Wärme erzeugt.

Folgende Frage(n) wurde am Stammtisch gestellt:

Wie ist die steuerliche Auswirkung, wenn man sich als Privatperson eine PV-Anlage anschafft und Strom ins Netz einspeist?

Von seiten des/eines Steuerberaters wird erklärt, dass Einkünfte aus der Stromeinspeisung durch eine PV-Anlage bei Privaten letztlich eine gewerbliche Tätigkeit darstellt. Allerdings ist in der Vergangenheit praktisch kaum einmal eine Steuerleistung durch Überschreitung des 730 Euro-Freibetrages bei der Arbeitnehmerveranlaung fällig geworden, weil bei kleinen Anlagen und niedrigen Strompreis diese Summe nicht überschritten wurde.

Ein guter Bericht erschien dazu auch diese Woche in der Bezirksrundschau.

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